ganzin.de: Was steckt hinter „Ganz In“ und dem Ganztagsprojekt NRW?
ganzin.de: Die Geschichte hinter „Ganz In“ NRW
Wer heute nach ganzin.de sucht, stößt auf einen Begriff, der eng mit der Entwicklung von Ganztagsgymnasien in Nordrhein-Westfalen verbunden ist. Hinter „Ganz In“ stand das Schulentwicklungsprojekt „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW“, das Schulen beim Aufbau eines gebundenen Ganztags und bei der Weiterentwicklung von Unterricht und Lernkultur unterstützen sollte.
Das Projekt war keine gewöhnliche Bildungswebsite, sondern Teil eines größeren wissenschaftlich begleiteten Vorhabens. Beteiligt waren unter anderem die Stiftung Mercator, das Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund, Hochschulen der Universitätsallianz Metropole Ruhr und das damalige NRW-Schulministerium.
Was ist ganzin.de?Ganz In
ganzin.de war mit dem Projekt „Ganz In“ verbunden, das sich mit der Entwicklung von Ganztagsgymnasien in Nordrhein-Westfalen beschäftigte. Ziel war es, Gymnasien beim Übergang von traditionellen Schulstrukturen zu einem gebundenen Ganztagsbetrieb zu begleiten und dabei neue Formen des Lernens und der individuellen Förderung zu entwickeln.
Das Projekt startete 2009 und wurde über mehrere Jahre wissenschaftlich begleitet. In der ersten Phase standen zunächst die organisatorische Entwicklung der Schulen und die Gestaltung einer neuen Lernkultur im Mittelpunkt. In der zweiten Phase ging es stärker um Vertiefung, Erprobung und Transfer der entwickelten Konzepte.
Damit war „Ganz In“ vor allem ein Schulentwicklungs- und Forschungsprojekt. Der Begriff sollte also nicht mit einem allgemeinen Bildungsportal oder einer heutigen Lernplattform verwechselt werden.
Ganz In: Was war das Ziel des Projekts?
Ein zentrales Ziel bestand darin, die zusätzlichen Möglichkeiten des Ganztags für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern zu nutzen.
Mehr gemeinsame Lernzeit sollte nicht einfach bedeuten, dass der normale Unterricht verlängert wird. Stattdessen sollten Schulen ihre Organisation, Unterrichtskonzepte und Lernangebote weiterentwickeln. Besonders wichtig war dabei die Frage, wie Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen besser unterstützt werden können.
Das Projekt setzte deshalb auf die Verbindung von Schulpraxis und wissenschaftlicher Begleitung. Schulen entwickelten Konzepte, erprobten diese im Alltag und wurden dabei von Forschern und Fachdidaktikern unterstützt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung einer Lernkultur, die mehr Raum für selbstständiges Lernen und individuelle Förderung schaffen sollte.
Wie viele Gymnasien waren beteiligt?
Zu Beginn nahmen rund 30 Gymnasien aus Nordrhein-Westfalen am Modellprojekt teil. Die Stiftung Mercator veröffentlichte 2010 eine Liste mit 30 beteiligten Gymnasien aus Städten wie Aachen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln, Leverkusen und weiteren Orten in NRW.
Im weiteren Verlauf wurde häufig von 31 Projektgymnasien gesprochen. In der zweiten Projektphase waren noch 29 Gymnasien beteiligt. Die unterschiedlichen Zahlen erklären sich durch die verschiedenen Projektphasen und Entwicklungsstände.
Die teilnehmenden Schulen sollten nicht lediglich organisatorisch auf Ganztagsbetrieb umstellen. Sie sollten gleichzeitig ihre Unterrichts- und Schulentwicklung systematisch weiterentwickeln.
Welche Rolle spielten Wissenschaft und Universitäten?
Ein besonderes Merkmal von „Ganz In“ war die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wissenschaft.
Das Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund spielte eine zentrale Rolle bei der wissenschaftlichen Begleitung. Hinzu kamen Fachdidaktiken und weitere Hochschulpartner aus der Universitätsallianz Metropole Ruhr.
Dabei wurden unter anderem Lernstände untersucht, Unterrichtsentwicklungen begleitet und Erfahrungen der Schulen ausgewertet. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollten anschließend für die weitere Schulentwicklung und den Transfer auf andere Schulen nutzbar gemacht werden.
Dieser Ansatz unterscheidet „Ganz In“ von einem klassischen Förderprogramm. Es ging nicht nur darum, Geld oder zusätzliche Angebote bereitzustellen, sondern darum, systematisch zu untersuchen, wie Ganztagsschulen entwickelt und verbessert werden können.
Ganz In II: Was änderte sich in der zweiten Phase?
Nach der ersten Projektphase wurde die Arbeit mit einer zweiten Phase fortgesetzt. Ganz In II lief laut TU Dortmund vom 1. November 2015 bis zum 31. Mai 2019.
In dieser Phase lag der Schwerpunkt stärker auf der Vertiefung bereits begonnener Unterrichtsentwicklung. Die beteiligten Schulen konnten fachbezogene Schwerpunkte setzen und vorhandene Konzepte weiterentwickeln.
Ein weiterer wichtiger Punkt war der Transfer. Die Erfahrungen aus den beteiligten Gymnasien sollten nicht ausschließlich innerhalb der einzelnen Schulen bleiben. Stattdessen sollten Erkenntnisse und Materialien auch für andere Gymnasien nutzbar werden.
Die zweite Phase beschäftigte sich damit somit stärker mit der Frage, wie erfolgreiche Entwicklungsansätze verbreitet und langfristig genutzt werden können.
Was hat ganzin.de heute noch mit dem Projekt zu tun?
Wer ganzin.de heute aufruft, sollte zwischen der historischen Bedeutung der Domain und der aktuellen Verfügbarkeit der Website unterscheiden.
Der direkte Abruf der Domain konnte bei der aktuellen Recherche nicht zuverlässig abgeschlossen werden. Deshalb lässt sich nicht seriös behaupten, dass die frühere Website heute noch vollständig aktiv ist oder dieselben Inhalte anbietet.
Die Verbindung zwischen „Ganz In“ und der Domain ist jedoch durch historische Veröffentlichungen dokumentiert. Eine Publikation der Stiftung Mercator verweist ausdrücklich auf ganzin.de als Internetadresse für weitere Informationen zum Projekt.
Die wichtigsten Informationen zum Projekt sind inzwischen auch über institutionelle Archive und Hochschulseiten dokumentiert. Dazu gehören unter anderem Veröffentlichungen der Stiftung Mercator, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen.
Für die heutige Recherche ist deshalb wichtig: ganzin.de ist vor allem im historischen Kontext des Projekts „Ganz In“ zu verstehen.
Warum ist „Ganz In“ für die Schulentwicklung interessant?
Das Projekt ist vor allem deshalb interessant, weil es einen langfristigen Ansatz zur Entwicklung von Ganztagsgymnasien verfolgte.
Statt Ganztag ausschließlich als längere Anwesenheitszeit zu betrachten, wurde versucht, Unterricht, Lernzeiten, individuelle Förderung und Schulorganisation miteinander zu verbinden.
Dabei spielte auch die Frage eine Rolle, wie Schulen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen umgehen können. Die wissenschaftliche Begleitung sollte dabei helfen, Entwicklungsprozesse nicht nur praktisch umzusetzen, sondern auch systematisch auszuwerten.
Forschungs- und Publikationsmaterialien aus dem Projekt dokumentieren deshalb verschiedene Aspekte der Schulentwicklung, darunter Unterrichtsentwicklung, Lehrerkooperation, Lernkultur und die Organisation des Ganztags.
Was ist über ganzin.de und „Ganz In“ sicher bestätigt?
Die wichtigsten Fakten lassen sich relativ klar zusammenfassen:
- „Ganz In“ war ein Schulentwicklungsprojekt für Ganztagsgymnasien in Nordrhein-Westfalen.
- Der vollständige Projekttitel lautete „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW“.
- Das Projekt wurde unter anderem von der Stiftung Mercator gefördert.
- Das Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund war maßgeblich beteiligt.
- In der ersten Projektphase wurden rund 30 beziehungsweise später 31 Gymnasien einbezogen.
- In der zweiten Phase waren 29 Gymnasien beteiligt.
- Die erste Projektphase begann 2009; die zweite Phase schloss sich ab 2015 an.
- Ein Schwerpunkt lag auf individueller Förderung, Unterrichtsentwicklung und einer neuen Lernkultur.
- Ganz In II konzentrierte sich stärker auf Vertiefung und Transfer.
- Historische Projektunterlagen verweisen auf ganzin.de als Informationswebsite.
Wichtig ist jedoch die zeitliche Einordnung: Das Projekt selbst gehört zur Schulentwicklungsarbeit der 2009er bis 2010er Jahre und ist kein neu gestartetes Bildungsprojekt des Jahres 2026.
Fazit: Was sollten Nutzer über ganzin.de wissen?
ganzin.de steht im Zusammenhang mit dem Schulentwicklungsprojekt „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft“, das die Entwicklung von Ganztagsgymnasien in Nordrhein-Westfalen wissenschaftlich und praktisch begleiten sollte.
Das Projekt verband Schulen, Hochschulen, Bildungsforschung und öffentliche beziehungsweise gemeinnützige Partner. Im Mittelpunkt standen unter anderem individuelle Förderung, Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und die Frage, wie Erfahrungen aus einzelnen Schulen auf weitere Gymnasien übertragen werden können.
Wer heute nach ganzin.de sucht, sollte deshalb vor allem zwischen der historischen Projektwebsite und den weiterhin verfügbaren wissenschaftlichen Dokumentationen unterscheiden. Viele Informationen über „Ganz In“ sind heute über die beteiligten Institutionen und deren Archive nachvollziehbar. Eine aktuelle Nutzung der Domain selbst lässt sich dagegen nicht zuverlässig bestätigen.
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(FAQs)
Was ist ganzin.de?
ganzin.de war mit dem Schulentwicklungsprojekt „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW“ verbunden. Das Projekt unterstützte Gymnasien in Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung des gebundenen Ganztags und neuer Unterrichts- und Lernkonzepte.
Was bedeutet „Ganz In“?
„Ganz In“ bezeichnet das Projekt „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW“. Es beschäftigte sich mit Schulentwicklung, Ganztagsorganisation, Unterrichtsentwicklung und individueller Förderung an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen.
Wann startete das Projekt Ganz In?
Das Projekt begann 2009. Die erste Förderphase lief bis 2015. Anschließend folgte „Ganz In II“, dessen Projektlaufzeit laut TU Dortmund bis Mai 2019 angegeben wird.
Wie viele Schulen nahmen an Ganz In teil?
Zu Beginn waren rund 30 Gymnasien beteiligt. Später wurde von 31 Projektgymnasien gesprochen. In der zweiten Projektphase nahmen 29 Gymnasien teil. Die Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Phasen des Projekts.
Wer finanzierte Ganz In?
Zu den zentralen Partnern gehörte die Stiftung Mercator. Außerdem waren das Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund, Hochschulen der Universitätsallianz Metropole Ruhr und das NRW-Schulministerium beteiligt.
Gibt es ganzin.de noch?
Die historische Verbindung zwischen ganzin.de und dem Projekt ist dokumentiert. Ob die ursprüngliche Website heute noch vollständig aktiv ist, lässt sich anhand des aktuellen Abrufs nicht zuverlässig bestätigen.
Was war das wichtigste Ziel von Ganz In?
Ein wesentlicher Schwerpunkt bestand darin, Ganztagsgymnasien bei der Entwicklung einer neuen Lern- und Unterrichtskultur zu unterstützen und mehr Möglichkeiten für individuelle Förderung zu schaffen.
Wo findet man heute Informationen über Ganz In?
Aktuelle Informationen zur historischen Dokumentation des Projekts finden sich vor allem bei beteiligten Institutionen wie der TU Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Stiftung Mercator.


